Monoamine / NeuroTransmitter


  • Katecholamine (Dopamin, Noradrenalin, Adrenalin)

  • Serotonin

  • Histamin

 

Dopamin

  • Transmitter an Synapsen in den Basalganglien, im Limbischen System und in der Hypophyse

  • dopaminerge Bahnen sind an der Steuerung der Willkürmotorik, an psychischen Prozessen und neuroendokrinen Funktionen beteiligt

  • an peripheren Nervenendigungen wird Dopamin in der Niere gefunden

  • es gibt mehrere Subtypen von Dopamin-Rezeptoren: D1-D5

  • lösen G-Protein gekoppelt teils exzitatorische, teils inhibitorische Effekte aus

 

 

Noradrenalin

  • NT fast aller Synapsen der sympathischen postganglionären Axone sowie im ZNS

  • es gehen vom Locus coeruleus Axone aus, die zu versch. Hirnregionen ziehen und in noradrenergen Synapsen enden

  • beeinflussen : Lernvorgänge, das Schlaf-Wach-Verhalten, die Verarbeitung von Sinnesreizen und die Schmerzhemmung

  • es gehen von anderen Kerngebieten aufsteigende und absteigende Bahnen aus, die über noradrenerge Synapsen einen modulierenden Einfluß auf versch. Funktionen haben


 

 

Adrenalin

  • kommt nur sehr selten vor

  • adrenerge Axone, deren Kerngebiete in der Medulla oblongata liegen, sind an der Blutdruckregulation beteiligt

  • beeinflussen: auch die zentrale Steuerung der Atmung und der Nahrungsaufnahme

  • Noradrenalin und Adrenalin interagieren mit 5 versch. Rezeptortypen (1, 2, 1, 2, 3); in unterschiedlichem Maße

  • diese Rezeptoren sind auch unterschiedlich in Hinsicht auf ihre Ansprechbarkeit auf bestimmte Agonisten und Antagonisten

 

Serotonin

  • 5-Hydroxtryptamin

  • NT vieler Synapsen über die wichtige neuronale Funktionen gesteuert werden

  • zugehörige Axone entspringen in den Raphe-Kernen und anderen Kernen des Hirnstamms

  • sie ziehen aufsteigend zum : Limbischen System, Hypothalamus, Thalamus und zur Großhirnrinde

  • sind an der Schmerzunterdrückung, an der Regulation des Blutdrucks, des Schlaf-Wach-Rhythmus, der Körpertemperatur und an der Nahrungsaufnahme beteiligt

  • absteigende Bahnen ziehen zum Rückenmark, wo sie den spinalen Beugereflex hemmend beeinflussen

  • außerdem finden sie sich im gesamten Gastrointestinaltrakt, über dessen NS die Motilität gesteuert wird

  • sehr viele Subtypen

 

Histamin

  • wichtige Modulatorfunktion

  • Somata der histaminergen Neurone liegen im hinteren Hypothalamus

  • Axone ziehen zu vielen Orten des Gehirns

  • sind beteiligt an der Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus

  • es wird verständlich, dass viele Antihistaminika ermüdend wirken

  • 3 Typen von Histamin-Rezeptoren (H1-H3)

  • H2-Rezeptor besitzt spez. Funktionen bei der HCL-Sekretion im Magen




 

2.4.13 16:46

Letzte Einträge: Aminosäuren/ Neurotransmitter, Elektrische Synapsen, Erregungsauslösung an Rezeptoren, Reiztransduktion und Erregungsbildung

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