Reiztransduktion und Erregungsbildung

Rezeptorpotential

 

 

  • Rezeptorzellen besitzen auch ein Ruhepotential

  • bei Einwirkung eines adäquaten Reizes, auf dessen Registrierung der Rezeptor spezialisiert ist, kommt es zur Öffnung von Ionenkanälen Depolarisation

  • Depolarisation dauert so lange an, wie der Reiz einwirkt und ist in ihrer Größe von der Reizintensität abhängig

  •  diese auf den rezeptiven Bereich der Rezeptorzelle beschränkte und nicht fortgeleitete Membranpotentialänderung wird als Rezeptor- oder Generatorpotential bezeichnet

  • Umwandlung des einwirkenden Reizes in das Rezeptorpotential wird als Reiztransduktion bezeichnet

  • Rezeptorpotential entsteht durch eine vom Reiz ausgelöste Erhöhung der Membranpermeabilität für Na

  • mit Ausnahme der Stäbchen und Zapfen, in denen bei Belichtung die Membran hyperpolarisiert wird


Auslösung von Aktionspotentialen

 

 


  • bei den Rezeptorzellen unterscheidet man primäre und sekundäre Sinnesrezeptoren


Primäre Sinnesrezeptoren

  • haben als spezialisierte Zellen des NS ein mehr oder weniger langes Axon zur Verbindungsaufnahme

  • 2. Schritt besteht in der Auslösung von Erregungen, die über das Axon fortgeleitet werden

  • die durch das Rezeptorpotential erzeugten Stromlinien breiten sich elektrotonisch über das Soma bis zum Axon-Anfang aus

  • wird die Schwelle überschritten, so entsteht ein fortgeleitetes AP

  • wenn das Rezeptorpotential noch weiter besteht, können weitere AP´s gebildet werden


Sekundäre Sinnesrezeptoren

  • besitzen selbst kein Axon

  • übertragen ihr Rezeptorpotential auf das Axon eines nachgeschalteten Neurons mit Hilfe einer chem. Synapse

  • deren postsynaptische Membran bildet den Endteil des Axons

  • dort, wo die postsynaptische Membran in die Axonmembran übergeht, entsteht das AP

  • in beiden Fällen findet also eine Transformation des Rezeptorpotentials in eine Serie von AP´s statt

  • deren Frequenz erhöht sich, wenn die Amplitude des Rezeptorpotentials zunimmt

  • Info über die Intensität des Reizes ist demnach in der Frequenz der Nervenimpulse verschlüsselt

  • die Reizdauer wird durch die Dauer der Impulsserie angezeigt

  • ---> Frequenzcodierung


 

 

2.4.13 18:09

Letzte Einträge: Aminosäuren/ Neurotransmitter, Elektrische Synapsen, Erregungsauslösung an Rezeptoren

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen